Exegese im Studium

Eine Exegese im Proseminar ist eine Übung: Sie lernen, einen Text mit den Methoden des Fachs zu lesen und Ihr Urteil am Text zu begründen. ShepWise nimmt Ihnen diese Übung nicht ab, und es soll es nicht. Es hilft bei der Vorbereitung: mit einem Überblick über die Arbeitsschritte, die Forschungsfragen und die Literatur, mit der Sie beginnen. Diese Seite zeigt an einem Beispiel, wie das aussieht und wo die Grenzen liegen.

Wofür ShepWise in der Exegese taugt

ShepWise recherchiert und ordnet. Zu einem Text stellt es zusammen, wo der Abschnitt beginnt und endet, wie er sich gliedert, welcher Gattung er angehört, welche literarkritischen Thesen es gibt und was für und gegen sie spricht, wie die Parallelen den Stoff verändern, welche Begriffe tragen und welche Literatur zum Einstieg taugt. Das verkürzt den Weg zur ersten Arbeitsgliederung. Die Beobachtungen am griechischen Text und das Urteil bleiben Ihre.

Die Arbeit schreiben Sie

Eine Proseminararbeit ist eine Prüfungsleistung. Für sie gelten drei Regeln:

  • Was erlaubt ist, regelt Ihre Hochschule. Hochschulen regeln den Einsatz von KI in Prüfungsleistungen unterschiedlich. Lesen Sie die Prüfungsordnung und fragen Sie die Lehrenden Ihres Seminars, bevor Sie beginnen. Verlangt die Eigenständigkeitserklärung eine Angabe zu KI, machen Sie sie.
  • ShepWise ist keine Quelle. Eine Antwort von ShepWise zitieren Sie nicht. Was Sie aus ihr aufnehmen — eine These, einen Kommentar, eine Stelle —, lesen Sie im Original nach und zitieren das Original.
  • Sie formulieren selbst. Die Antwort ist eine Arbeitsgrundlage, kein Text zum Übernehmen. In die Arbeit gehört, was Sie am Text beobachtet und geprüft haben.

So sind wir hier vorgegangen

Unten steht die ungekürzte Antwort auf eine Frage, wie sie am Beginn einer Proseminararbeit im Neuen Testament gestellt werden könnte: Markus 2,1–12, die Heilung des Gelähmten. Gefragt war nach Abgrenzung und Kontext, Gliederung, Gattung, Synoptikervergleich, der literarkritischen Frage nach V. 5b–10, den Begriffen „Vollmacht“ und „Menschensohn“, nach Kommentaren zum Einstieg und nach den Fragen, die der Fragende selbst klären muss. Die Arbeit wollte er selbst schreiben.

Die Frage wurde über die Oberfläche gestellt, mit dem Modell, das ShepWise in der Voreinstellung verwendet, und mit der Standard-Persona „Theologisch – Sachlich“. Sie sehen, was jeder bekommt, kein Vorzeigestück. Die Antwort ist unverändert wiedergegeben; über ihr steht, wann sie entstanden ist und mit welchem Modell.

Die Antwort entscheidet die literarkritische Frage nicht. Sie stellt Beobachtungen für und gegen eine Einfügung von V. 5b–10 nebeneinander und schließt mit zwölf Fragen, die der Fragende selbst klären muss. Das Urteil, um das es in einer Exegese geht, bleibt bei ihm.

Den Entwurf prüfen

  • Literatur im Katalog prüfen. Die Antwort sagt selbst, dass ihre bibliographischen Angaben aus dem Gedächtnis stammen, und kennzeichnet zwei als unsicher. Zu Recht: Bei Darrell Bocks Studie fehlt die zweite Hälfte des Titels, „… and the Final Examination of Jesus“. In Ihr Literaturverzeichnis kommt nur, was Sie in der Hand hatten.
  • Stellenlisten mit der Konkordanz vergleichen. Die Antwort ordnet die Menschensohnworte des Markus in drei Gruppen; bei den Worten vom Leiden fehlt Mk 9,12. Eine Konkordanz zeigt alle Belege.
  • Zuschreibungen beim Autor nachlesen. Dass Joanna Dewey eine konzentrische Struktur von Mk 2,1–3,6 vertritt oder Bultmann eine Einfügung in V. 5b–10, steht in der Antwort als Zuschreibung. Wie die These lautet und wie sie begründet ist, sehen Sie erst beim Autor.
  • Den griechischen Text selbst lesen. Was die Antwort zu Lesarten, zum Anakoluth in V. 10 und zu den Begriffen sagt, gehört neben Nestle-Aland, Synopse und Wörterbuch. Die Antwort nennt diese Hilfsmittel selbst.

Was das Werkzeug nicht kann

ShepWise kennt Ihr Seminar nicht: welche Methodenschritte verlangt sind, welches Methodenbuch zugrunde liegt, welche Form die Arbeit haben soll. Es liest den griechischen Text nicht für Sie, und es kann sich irren — in einer Zuschreibung, einer Stellenangabe, einem Titel. Eine Exegese lernen Sie, indem Sie sie selbst machen. Die Antwort zeigt, welche Fragen zu stellen sind; beantworten müssen Sie sie am Text.

Die Voreinstellung und die Methode der Fakultät

ShepWise steht in der Tradition reformatorischer Theologie, in der Voreinstellung evangelikal. An theologischen Fakultäten wird die Exegese historisch-kritisch gelehrt. In dieser Antwort zeigt sich die Voreinstellung nicht darin, dass sie die Methode verweigert: Sie stellt die literarkritischen Argumente dar. Sie zeigt sich in der Auswahl. Die Antwort teilt die Kommentare in „historisch-kritisch“ und „evangelikal / konservativ“ und nennt neben den Argumenten für eine Einfügung auch solche dagegen. Ob Ihre Arbeit diese Gegenargumente aufnimmt und wie sie sie gewichtet, entscheiden Sie mit Blick auf Ihr Seminar.

Mit Pro können Sie eine eigene Persona anlegen, etwa eine, die sich an die Arbeitsschritte Ihres Methodenbuchs hält. Wie das geht, zeigt die Seite Mit der eigenen Tradition arbeiten.

Die vollständige Antwort

Frage
Ich schreibe im Proseminar Neues Testament eine Exegese zu Markus 2,1–12. Hilf mir bei der Vorbereitung: Abgrenzung und Kontext, Gliederung, Gattung, Synoptikervergleich, die literarkritische Frage nach V. 5b–10, Schlüsselbegriffe („Vollmacht“, „Menschensohn“), Kommentare, mit denen ich anfangen kann, und Fragen, die ich selbst klären muss. Die Arbeit schreibe ich selbst.
Modell
Claude Sonnet 5.5
Persona
Theologisch - Sachlich
Erstellt

Von ShepWise erzeugt, ungekürzt und unverändert · theologisch geprüft am 11. Oktober 2026.

Vorbereitung der Exegese zu Mk 2,1–12

1. Abgrenzung und Kontext

Beginn (V. 1): Es gibt drei Signale für einen Neueinsatz: Ortswechsel („wieder nach Kapernaum“), Zeitangabe („nach etlichen Tagen“) und neue Szenerie („im Hause“). Der Abschnitt 1,40–45 endet mit Jesu Aufenthalt „an einsamen Orten“.

Ende (V. 12): Der Chorschluss (Staunen, Gotteslob) schließt die Szene. V. 13 führt mit Ortswechsel („an den See“) und neuem Personal (Levi) eine neue Szene ein.

Kontext:

  • Mk 2,1–3,6 bildet eine Sammlung von fünf Konfliktgeschichten. Sie endet mit dem Todesbeschluss in 3,6, der die Sammlung rahmt und auf die Passion vorausweist.
  • Joanna Dewey liest die Sammlung als konzentrische Struktur: 2,1–12 entspricht 3,1–6, 2,13–17 entspricht 2,23–28, und 2,18–22 steht in der Mitte. Prüfe, ob die Struktur am Text trägt. Beachte dabei die Menschensohn-Rahmung in 2,10 und 2,28.
  • Der Vorkontext prägt den Text: 1,21–28 (Lehre „mit Vollmacht“ in Kapernaum), 1,29–34 (Haus des Simon, Heilungen), 1,40–45 (Aussätziger, Reinheitsfrage).
  • Prüfe, ob „das Haus“ in V. 1 mit 1,29 identifiziert werden darf. Der Text sagt es nicht.

2. Gliederung

Verse Abschnitt
1–2 Exposition: Ort, Menschenmenge, Verkündigung des „Wortes“
3–4 Zugangsproblem und Lösung: Träger, Dachöffnung
5a Jesu Wahrnehmung des „Glaubens“
5b Zuspruch der Vergebung
6–7 Einwand der Schriftgelehrten (unausgesprochen)
8–10a Jesu Gegenfrage und Menschensohnwort
10b–11 Heilungswort
12 Vollzug und Akklamation

Syntaktische Beobachtung: V. 10b unterbricht den Satz mit einem Anakoluth. Der mit „Damit ihr aber wisset“ begonnene Finalsatz bleibt ohne Hauptsatz, und die Redeeinleitung „sprach er zu dem Gelähmten“ greift auf V. 5 zurück. Ob der Anakoluth stilistisch oder literarkritisch auszuwerten ist, musst du entscheiden.

Textkritik: Prüfe im Apparat des Nestle-Aland die Lesarten in V. 5 (Präsens aphientai gegenüber Perfekt apheōntai). Prüfe außerdem, ob die Anrede „Sohn“ (V. 5) textlich gesichert ist.

Realien: Das palästinensische Flachdach bestand aus Balken, Reisig und Lehm. Lk 5,19 spricht von Ziegeln. Die Konsequenzen für den Handlungsablauf sind selbst zu klären.

3. Gattung

Der Text ist eine Mischform:

  • Heilungswunder: Vorgeschichte (Krankheit, Zugangsproblem), zentrale Handlung (Wort Jesu), Demonstration der Heilung, Chorschluss. Das Raster stammt von Gerd Theißen, Urchristliche Wundergeschichten (Gütersloh 1974; Angabe nach Gedächtnis, prüfen).
  • Streitgespräch / Apophthegma: Einwand der Gegner, Gegenfrage, Schlusswort Jesu (Bultmann, Die Geschichte der synoptischen Tradition; Dibelius spricht von „Paradigma“).

Die Bestimmung der Gattung und die literarkritische Frage (4.) hängen direkt zusammen. Das Streitgespräch hat sein Gewicht in V. 6–10, das Wunder in V. 3–5a und 11–12. Zu klären ist, welcher Teil dem Gesamttext sein Gepräge gibt.

4. Literarkritik: V. 5b–10

Beobachtungen für eine sekundäre Einfügung (Albertz, Bultmann, Kuhn u. a.):

  • Die Schriftgelehrten treten erst in V. 6 auf. Sie fehlen in V. 1–5 und in V. 12.
  • Der „Glaube“ in V. 5a ist auf Heilung bezogen. Der Zuspruch in V. 5b ist inhaltlich ein Neueinsatz.
  • Der Anakoluth in V. 10 wirkt wie eine Nahtstelle.
  • Der Heilungsbefehl steht doppelt (V. 9 und V. 11) mit variierender Formulierung.
  • Nach V. 12 reagieren „alle“ nur auf die Heilung, ohne Rückbezug auf den Streit.
  • Der Menschensohn-Titel tritt hier erstmals im Markusevangelium auf, und zwar nur im Streitgesprächsteil.

Beobachtungen gegen eine Schichtung:

  • Die Heilung ist in V. 9–11 argumentativ als Beweis für die Vergebung eingesetzt. Die Verbindung ist narrativ funktional.
  • Markinische Stilmerkmale (euthys, historisches Präsens, Parenthesen) finden sich auf beiden Seiten.
  • Eine Wundererzählung ohne V. 5b–10 bräuchte eine andere Pointe, denn der Zuspruch der Vergebung fehlte.
  • Prüfe, ob die Verbindung von Krankheit und Sünde (vgl. Joh 5,14; Jak 5,15; Ps 103,3) für ein ursprüngliches Ganzes spricht.

Zu prüfen:

  • Ist V. 10 ein an Gegner gerichtetes Wort Jesu oder eine an die Leser gerichtete Erzählerrede („ihr“)?
  • Methodische Kriterien: Dubletten, Spannungen, Wortschatzstatistik, Redaktionsspuren.
  • Literarkritik und Traditionsgeschichte trennen. Eine Spannung beweist noch keine Quellenscheidung.

5. Synoptikervergleich

Parallelen: Mt 9,1–8 und Lk 5,17–26. Verwandt ist außerdem Joh 5,1–9 (Befehl „nimm dein Bett“, Sündenthematik in 5,14).

Grundlage ist die Zwei-Quellen-Theorie (Markuspriorität). Arbeite mit einer Synopse (Aland, Synopsis Quattuor Evangeliorum, Deutsche Bibelgesellschaft; alternativ Huck/Greeven).

Beobachtungsfelder (am Text zu verifizieren):

  • Matthäus: Starke Straffung. Ortsangabe „seine Stadt“. Die Dachszene fehlt oder ist stark verkürzt. Zu prüfen ist die Pluralformulierung im Chorschluss („den Menschen“) und ihre ekklesiologische Deutung.
  • Lukas: Erweiterte Szenerie (Pharisäer und Gesetzeslehrer, Herkunft der Zuhörer), Ziegeldach, Anrede „Mensch“, Reaktion mit Gotteslob auch beim Geheilten.
  • Minor Agreements: Prüfe, wo Mt und Lk gegen Mk übereinstimmen, und bewerte die Konsequenzen für die Zwei-Quellen-Theorie.
  • Redaktionskritik: Was streichen Mt und Lk, was ergänzen sie? Welche Rückschlüsse erlauben diese Änderungen auf Mk?

6. Schlüsselbegriffe

Vollmacht (exousia, V. 10):

  • Verwendung im Markusevangelium: 1,22.27; 2,10; 3,15; 6,7; 11,28–33; 13,34.
  • Abgrenzung zu dynamis: exousia meint Befugnis, Rechtsmacht, dynamis meint Kraft.
  • Hintergrund: Dan 7,14 (Verleihung von Herrschaft an eine Gestalt „wie ein Menschensohn“).
  • Hilfsmittel: BDAG, ThWNT (Artikel exousia), EWNT.

Menschensohn:

  • Markinische Verwendungsgruppen: gegenwärtig wirkend (2,10.28), leidend (8,31; 9,31; 10,33f.45; 14,21.41), kommend (8,38; 13,26; 14,62). Ordne 2,10 ein.
  • Forschungsfragen: Titel oder aramäisches Idiom (bar nasha, „der Mensch / ich“)? Verhältnis zu Dan 7, Henoch-Bilderreden (Datierung umstritten) und 4 Esra 13. Positionen: Bultmann, Hahn (Christologische Hoheitstitel), Hooker (The Son of Man in Mark), Vermes, Casey.
  • Grundfrage zu V. 10: Ist „auf Erden“ betont? Welches Gewicht hat die Gegenüberstellung zu Gottes Vergebungsvollmacht im Himmel?

Weitere Begriffe:

  • aphiēmi hamartias (Vergebung): Passivum divinum in V. 5? Vergleich: 2Sam 12,13; Jes 43,25; Ex 34,6f. Das Verhältnis zur Vergebung im Tempelkult (Lev 4–5) ist zu klären. Die Qumran-Parallele 4Q242 (Nabonid-Gebet) ist in ihrer Deutung umstritten.
  • blasphēmei (V. 7): Lev 24,16; Mk 14,64. Der Anspruch „nur Gott allein“ (V. 7) verweist auf das Schema Israel (Dtn 6,4). Prüfe die Definition von Blasphemie in den Quellen und ob Jesu Wort sie erfüllt.
  • pistis („Glaube“, V. 5): Wessen Glaube ist gemeint (Plural „ihren“)? Vergleich: 1,15; 4,40; 5,34; 10,52.
  • teknon („Sohn“), kardia („Herz“, V. 6.8), logos („Wort“, V. 2; vgl. 4,14).
  • V. 9 („Was ist leichter?“): Rhetorische Struktur: Sichtbare Heilung belegt unsichtbare Vergebung. Das Verhältnis von Sagen und Tun ist zu klären.

7. Literatur zum Einstieg

Bibliographische Angaben nach Gedächtnis. Vor der Zitation im Katalog prüfen.

Methodik:

  • Wilhelm Egger / Peter Wick, Methodenlehre zum Neuen Testament (Herder).
  • Conzelmann / Lindemann, Arbeitsbuch zum Neuen Testament (Mohr Siebeck, UTB).
  • Strecker / Schnelle, Einführung in die neutestamentliche Exegese (Vandenhoeck & Ruprecht, UTB).

Kommentare (historisch-kritisch):

  • Joachim Gnilka, Das Evangelium nach Markus, EKK II/1.
  • Rudolf Pesch, Das Markusevangelium, Bd. 1, HThKNT II/1.
  • Dieter Lührmann, Das Markusevangelium, HNT 3.
  • Joel Marcus, Mark 1–8, Anchor Bible 27.
  • Adela Yarbro Collins, Mark, Hermeneia.

Kommentare (evangelikal / konservativ):

  • Robert A. Guelich, Mark 1–8:26, WBC 34A.
  • R. T. France, The Gospel of Mark, NIGTC.
  • James R. Edwards, The Gospel according to Mark, Pillar NTC.
  • Mark L. Strauss, Mark, ZECNT.
  • Robert H. Gundry, Mark.
  • Adolf Schlatter, Markus: Der Evangelist für die Griechen (Calwer).

Monographien:

  • Joanna Dewey, Markan Public Debate (SBL Diss. Series 48, 1980).
  • Morna Hooker, The Son of Man in Mark (1967).
  • Heinz-Wolfgang Kuhn, Ältere Sammlungen im Markusevangelium (1971).
  • Maurice Casey, The Solution to the ‚Son of Man‘ Problem.
  • Darrell Bock, Blasphemy and Exaltation in Judaism (WUNT 2/106; Angabe unsicher).

8. Fragen, die du selbst klären musst

  1. Gehört V. 10 literarisch zur Szene, oder ist er ein Zusatz? Begründe an Text-Beobachtungen, nicht an Hypothesen.
  2. Ist der Anakoluth in V. 10 stilistisch, redaktionell oder Folge einer Naht?
  3. Welcher Glaube wird in V. 5a gesehen, und was bedeutet es, dass Vergebung statt Heilung zuerst zugesprochen wird?
  4. Wie ist das Passiv in „sind dir vergeben“ zu deuten (Passivum divinum, Vollmachtsanspruch Jesu, beides)?
  5. Ist der Einwand der Schriftgelehrten nach damaligem Recht berechtigt? Prüfe die Quellen zur Blasphemiedefinition.
  6. Ist „Menschensohn“ in V. 10 Titel oder Selbstbezeichnung? Wie verhält sich 2,10 zu 2,28?
  7. Was ist der Beweisgang von V. 9–11? Wie wird sichtbare Heilung zum Beleg unsichtbarer Vergebung?
  8. Was lässt sich über das Haus in Kapernaum historisch aussagen, und wie sicher ist die Verbindung mit Mk 1,29?
  9. Welche redaktionellen Interessen erkennst du bei Matthäus und Lukas im Vergleich zu Markus?
  10. Wie lässt sich die Funktion der Szene in der Konfliktsammlung 2,1–3,6 und im Gesamtaufbau des Markusevangeliums bestimmen?
  11. Welche Bedeutung hat die Reaktion in V. 12 für das Verständnis der Szene? Wer sind „sie alle“?
  12. Welche eigenen Beobachtungen am griechischen Text bestätigen oder widerlegen die Positionen der Kommentare?

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