Friedemann Decker · geprüft am
Mit KI-Unterstützung entworfen, überarbeitet und verantwortet von Friedemann Decker.
Eine Exegese im Proseminar ist eine Übung: Sie lernen, einen Text mit den
Methoden des Fachs zu lesen und Ihr Urteil am Text zu begründen. ShepWise
nimmt Ihnen diese Übung nicht ab, und es soll es nicht. Es hilft bei der
Vorbereitung: mit einem Überblick über die Arbeitsschritte, die
Forschungsfragen und die Literatur, mit der Sie beginnen. Diese Seite zeigt an
einem Beispiel, wie das aussieht und wo die Grenzen liegen.
Wofür ShepWise in der Exegese taugt
ShepWise recherchiert und ordnet. Zu einem Text stellt es zusammen, wo der
Abschnitt beginnt und endet, wie er sich gliedert, welcher Gattung er
angehört, welche literarkritischen Thesen es gibt und was für und gegen sie
spricht, wie die Parallelen den Stoff verändern, welche Begriffe tragen und
welche Literatur zum Einstieg taugt. Das verkürzt den Weg zur ersten
Arbeitsgliederung. Die Beobachtungen am griechischen Text und das Urteil
bleiben Ihre.
Die Arbeit schreiben Sie
Eine Proseminararbeit ist eine Prüfungsleistung. Für sie gelten drei Regeln:
Was erlaubt ist, regelt Ihre Hochschule. Hochschulen regeln den Einsatz
von KI in Prüfungsleistungen unterschiedlich. Lesen Sie die Prüfungsordnung
und fragen Sie die Lehrenden Ihres Seminars, bevor Sie beginnen. Verlangt
die Eigenständigkeitserklärung eine Angabe zu KI, machen Sie sie.
ShepWise ist keine Quelle. Eine Antwort von ShepWise zitieren Sie nicht.
Was Sie aus ihr aufnehmen — eine These, einen Kommentar, eine Stelle —, lesen
Sie im Original nach und zitieren das Original.
Sie formulieren selbst. Die Antwort ist eine Arbeitsgrundlage, kein Text
zum Übernehmen. In die Arbeit gehört, was Sie am Text beobachtet und geprüft
haben.
So sind wir hier vorgegangen
Unten steht die ungekürzte Antwort auf eine Frage, wie sie am Beginn einer
Proseminararbeit im Neuen Testament gestellt werden könnte: Markus 2,1–12, die
Heilung des Gelähmten. Gefragt war nach Abgrenzung und Kontext, Gliederung,
Gattung, Synoptikervergleich, der literarkritischen Frage nach V. 5b–10, den
Begriffen „Vollmacht“ und „Menschensohn“, nach Kommentaren zum Einstieg und
nach den Fragen, die der Fragende selbst klären muss. Die Arbeit wollte er
selbst schreiben.
Die Frage wurde über die Oberfläche gestellt, mit dem Modell, das ShepWise in
der Voreinstellung verwendet, und mit der Standard-Persona „Theologisch –
Sachlich“. Sie sehen, was jeder bekommt, kein Vorzeigestück. Die Antwort ist
unverändert wiedergegeben; über ihr steht, wann sie entstanden ist und mit
welchem Modell.
Die Antwort entscheidet die literarkritische Frage nicht. Sie stellt
Beobachtungen für und gegen eine Einfügung von V. 5b–10 nebeneinander und
schließt mit zwölf Fragen, die der Fragende selbst klären muss. Das Urteil, um
das es in einer Exegese geht, bleibt bei ihm.
Den Entwurf prüfen
Literatur im Katalog prüfen. Die Antwort sagt selbst, dass ihre
bibliographischen Angaben aus dem Gedächtnis stammen, und kennzeichnet zwei
als unsicher. Zu Recht: Bei Darrell Bocks Studie fehlt die zweite Hälfte des
Titels, „… and the Final Examination of Jesus“. In Ihr Literaturverzeichnis
kommt nur, was Sie in der Hand hatten.
Stellenlisten mit der Konkordanz vergleichen. Die Antwort ordnet die
Menschensohnworte des Markus in drei Gruppen; bei den Worten vom Leiden
fehlt Mk 9,12. Eine Konkordanz zeigt alle Belege.
Zuschreibungen beim Autor nachlesen. Dass Joanna Dewey eine konzentrische
Struktur von Mk 2,1–3,6 vertritt oder Bultmann eine Einfügung in V. 5b–10,
steht in der Antwort als Zuschreibung. Wie die These lautet und wie sie
begründet ist, sehen Sie erst beim Autor.
Den griechischen Text selbst lesen. Was die Antwort zu Lesarten, zum
Anakoluth in V. 10 und zu den Begriffen sagt, gehört neben Nestle-Aland,
Synopse und Wörterbuch. Die Antwort nennt diese Hilfsmittel selbst.
Was das Werkzeug nicht kann
ShepWise kennt Ihr Seminar nicht: welche Methodenschritte verlangt sind,
welches Methodenbuch zugrunde liegt, welche Form die Arbeit haben soll. Es
liest den griechischen Text nicht für Sie, und es kann sich irren — in einer
Zuschreibung, einer Stellenangabe, einem Titel. Eine Exegese lernen Sie, indem
Sie sie selbst machen. Die Antwort zeigt, welche Fragen zu stellen sind;
beantworten müssen Sie sie am Text.
Die Voreinstellung und die Methode der Fakultät
ShepWise steht in der Tradition reformatorischer Theologie, in der
Voreinstellung evangelikal. An theologischen Fakultäten wird die Exegese
historisch-kritisch gelehrt. In dieser Antwort zeigt sich die Voreinstellung
nicht darin, dass sie die Methode verweigert: Sie stellt die literarkritischen
Argumente dar. Sie zeigt sich in der Auswahl. Die Antwort teilt die Kommentare
in „historisch-kritisch“ und „evangelikal / konservativ“ und nennt neben den
Argumenten für eine Einfügung auch solche dagegen. Ob Ihre Arbeit diese
Gegenargumente aufnimmt und wie sie sie gewichtet, entscheiden Sie mit Blick
auf Ihr Seminar.
Mit Pro können Sie eine eigene Persona anlegen, etwa eine, die sich an die
Arbeitsschritte Ihres Methodenbuchs hält. Wie das geht, zeigt die Seite
Mit der eigenen Tradition arbeiten.
Die vollständige Antwort
Frage
Ich schreibe im Proseminar Neues Testament eine Exegese zu Markus 2,1–12. Hilf mir bei der Vorbereitung: Abgrenzung und Kontext, Gliederung, Gattung, Synoptikervergleich, die literarkritische Frage nach V. 5b–10, Schlüsselbegriffe („Vollmacht“, „Menschensohn“), Kommentare, mit denen ich anfangen kann, und Fragen, die ich selbst klären muss. Die Arbeit schreibe ich selbst.
Modell
Claude Sonnet 5.5
Persona
Theologisch - Sachlich
Erstellt
Von ShepWise erzeugt, ungekürzt und
unverändert · theologisch geprüft am 11. Oktober 2026.
Vorbereitung der Exegese zu Mk 2,1–12
1. Abgrenzung und Kontext
Beginn (V. 1): Es gibt drei Signale für einen Neueinsatz: Ortswechsel („wieder nach Kapernaum“), Zeitangabe („nach etlichen Tagen“) und neue Szenerie („im Hause“). Der Abschnitt 1,40–45 endet mit Jesu Aufenthalt „an einsamen Orten“.
Ende (V. 12): Der Chorschluss (Staunen, Gotteslob) schließt die Szene. V. 13 führt mit Ortswechsel („an den See“) und neuem Personal (Levi) eine neue Szene ein.
Kontext:
Mk 2,1–3,6 bildet eine Sammlung von fünf Konfliktgeschichten. Sie endet mit dem Todesbeschluss in 3,6, der die Sammlung rahmt und auf die Passion vorausweist.
Joanna Dewey liest die Sammlung als konzentrische Struktur: 2,1–12 entspricht 3,1–6, 2,13–17 entspricht 2,23–28, und 2,18–22 steht in der Mitte. Prüfe, ob die Struktur am Text trägt. Beachte dabei die Menschensohn-Rahmung in 2,10 und 2,28.
Der Vorkontext prägt den Text: 1,21–28 (Lehre „mit Vollmacht“ in Kapernaum), 1,29–34 (Haus des Simon, Heilungen), 1,40–45 (Aussätziger, Reinheitsfrage).
Prüfe, ob „das Haus“ in V. 1 mit 1,29 identifiziert werden darf. Der Text sagt es nicht.
2. Gliederung
Verse
Abschnitt
1–2
Exposition: Ort, Menschenmenge, Verkündigung des „Wortes“
3–4
Zugangsproblem und Lösung: Träger, Dachöffnung
5a
Jesu Wahrnehmung des „Glaubens“
5b
Zuspruch der Vergebung
6–7
Einwand der Schriftgelehrten (unausgesprochen)
8–10a
Jesu Gegenfrage und Menschensohnwort
10b–11
Heilungswort
12
Vollzug und Akklamation
Syntaktische Beobachtung: V. 10b unterbricht den Satz mit einem Anakoluth. Der mit „Damit ihr aber wisset“ begonnene Finalsatz bleibt ohne Hauptsatz, und die Redeeinleitung „sprach er zu dem Gelähmten“ greift auf V. 5 zurück. Ob der Anakoluth stilistisch oder literarkritisch auszuwerten ist, musst du entscheiden.
Textkritik: Prüfe im Apparat des Nestle-Aland die Lesarten in V. 5 (Präsens aphientai gegenüber Perfekt apheōntai). Prüfe außerdem, ob die Anrede „Sohn“ (V. 5) textlich gesichert ist.
Realien: Das palästinensische Flachdach bestand aus Balken, Reisig und Lehm. Lk 5,19 spricht von Ziegeln. Die Konsequenzen für den Handlungsablauf sind selbst zu klären.
3. Gattung
Der Text ist eine Mischform:
Heilungswunder: Vorgeschichte (Krankheit, Zugangsproblem), zentrale Handlung (Wort Jesu), Demonstration der Heilung, Chorschluss. Das Raster stammt von Gerd Theißen, Urchristliche Wundergeschichten (Gütersloh 1974; Angabe nach Gedächtnis, prüfen).
Streitgespräch / Apophthegma: Einwand der Gegner, Gegenfrage, Schlusswort Jesu (Bultmann, Die Geschichte der synoptischen Tradition; Dibelius spricht von „Paradigma“).
Die Bestimmung der Gattung und die literarkritische Frage (4.) hängen direkt zusammen. Das Streitgespräch hat sein Gewicht in V. 6–10, das Wunder in V. 3–5a und 11–12. Zu klären ist, welcher Teil dem Gesamttext sein Gepräge gibt.
4. Literarkritik: V. 5b–10
Beobachtungen für eine sekundäre Einfügung (Albertz, Bultmann, Kuhn u. a.):
Die Schriftgelehrten treten erst in V. 6 auf. Sie fehlen in V. 1–5 und in V. 12.
Der „Glaube“ in V. 5a ist auf Heilung bezogen. Der Zuspruch in V. 5b ist inhaltlich ein Neueinsatz.
Der Anakoluth in V. 10 wirkt wie eine Nahtstelle.
Der Heilungsbefehl steht doppelt (V. 9 und V. 11) mit variierender Formulierung.
Nach V. 12 reagieren „alle“ nur auf die Heilung, ohne Rückbezug auf den Streit.
Der Menschensohn-Titel tritt hier erstmals im Markusevangelium auf, und zwar nur im Streitgesprächsteil.
Beobachtungen gegen eine Schichtung:
Die Heilung ist in V. 9–11 argumentativ als Beweis für die Vergebung eingesetzt. Die Verbindung ist narrativ funktional.
Markinische Stilmerkmale (euthys, historisches Präsens, Parenthesen) finden sich auf beiden Seiten.
Eine Wundererzählung ohne V. 5b–10 bräuchte eine andere Pointe, denn der Zuspruch der Vergebung fehlte.
Prüfe, ob die Verbindung von Krankheit und Sünde (vgl. Joh 5,14; Jak 5,15; Ps 103,3) für ein ursprüngliches Ganzes spricht.
Zu prüfen:
Ist V. 10 ein an Gegner gerichtetes Wort Jesu oder eine an die Leser gerichtete Erzählerrede („ihr“)?
Literarkritik und Traditionsgeschichte trennen. Eine Spannung beweist noch keine Quellenscheidung.
5. Synoptikervergleich
Parallelen: Mt 9,1–8 und Lk 5,17–26. Verwandt ist außerdem Joh 5,1–9 (Befehl „nimm dein Bett“, Sündenthematik in 5,14).
Grundlage ist die Zwei-Quellen-Theorie (Markuspriorität). Arbeite mit einer Synopse (Aland, Synopsis Quattuor Evangeliorum, Deutsche Bibelgesellschaft; alternativ Huck/Greeven).
Beobachtungsfelder (am Text zu verifizieren):
Matthäus: Starke Straffung. Ortsangabe „seine Stadt“. Die Dachszene fehlt oder ist stark verkürzt. Zu prüfen ist die Pluralformulierung im Chorschluss („den Menschen“) und ihre ekklesiologische Deutung.
Lukas: Erweiterte Szenerie (Pharisäer und Gesetzeslehrer, Herkunft der Zuhörer), Ziegeldach, Anrede „Mensch“, Reaktion mit Gotteslob auch beim Geheilten.
Minor Agreements: Prüfe, wo Mt und Lk gegen Mk übereinstimmen, und bewerte die Konsequenzen für die Zwei-Quellen-Theorie.
Redaktionskritik: Was streichen Mt und Lk, was ergänzen sie? Welche Rückschlüsse erlauben diese Änderungen auf Mk?
6. Schlüsselbegriffe
Vollmacht (exousia, V. 10):
Verwendung im Markusevangelium: 1,22.27; 2,10; 3,15; 6,7; 11,28–33; 13,34.
Abgrenzung zu dynamis: exousia meint Befugnis, Rechtsmacht, dynamis meint Kraft.
Hintergrund: Dan 7,14 (Verleihung von Herrschaft an eine Gestalt „wie ein Menschensohn“).
Forschungsfragen: Titel oder aramäisches Idiom (bar nasha, „der Mensch / ich“)? Verhältnis zu Dan 7, Henoch-Bilderreden (Datierung umstritten) und 4 Esra 13. Positionen: Bultmann, Hahn (Christologische Hoheitstitel), Hooker (The Son of Man in Mark), Vermes, Casey.
Grundfrage zu V. 10: Ist „auf Erden“ betont? Welches Gewicht hat die Gegenüberstellung zu Gottes Vergebungsvollmacht im Himmel?
Weitere Begriffe:
aphiēmi hamartias (Vergebung): Passivum divinum in V. 5? Vergleich: 2Sam 12,13; Jes 43,25; Ex 34,6f. Das Verhältnis zur Vergebung im Tempelkult (Lev 4–5) ist zu klären. Die Qumran-Parallele 4Q242 (Nabonid-Gebet) ist in ihrer Deutung umstritten.
blasphēmei (V. 7): Lev 24,16; Mk 14,64. Der Anspruch „nur Gott allein“ (V. 7) verweist auf das Schema Israel (Dtn 6,4). Prüfe die Definition von Blasphemie in den Quellen und ob Jesu Wort sie erfüllt.
pistis („Glaube“, V. 5): Wessen Glaube ist gemeint (Plural „ihren“)? Vergleich: 1,15; 4,40; 5,34; 10,52.
teknon („Sohn“), kardia („Herz“, V. 6.8), logos („Wort“, V. 2; vgl. 4,14).
V. 9 („Was ist leichter?“): Rhetorische Struktur: Sichtbare Heilung belegt unsichtbare Vergebung. Das Verhältnis von Sagen und Tun ist zu klären.
7. Literatur zum Einstieg
Bibliographische Angaben nach Gedächtnis. Vor der Zitation im Katalog prüfen.
Methodik:
Wilhelm Egger / Peter Wick, Methodenlehre zum Neuen Testament (Herder).
Conzelmann / Lindemann, Arbeitsbuch zum Neuen Testament (Mohr Siebeck, UTB).
Strecker / Schnelle, Einführung in die neutestamentliche Exegese (Vandenhoeck & Ruprecht, UTB).
Kommentare (historisch-kritisch):
Joachim Gnilka, Das Evangelium nach Markus, EKK II/1.
Rudolf Pesch, Das Markusevangelium, Bd. 1, HThKNT II/1.
Dieter Lührmann, Das Markusevangelium, HNT 3.
Joel Marcus, Mark 1–8, Anchor Bible 27.
Adela Yarbro Collins, Mark, Hermeneia.
Kommentare (evangelikal / konservativ):
Robert A. Guelich, Mark 1–8:26, WBC 34A.
R. T. France, The Gospel of Mark, NIGTC.
James R. Edwards, The Gospel according to Mark, Pillar NTC.
Mark L. Strauss, Mark, ZECNT.
Robert H. Gundry, Mark.
Adolf Schlatter, Markus: Der Evangelist für die Griechen (Calwer).
Monographien:
Joanna Dewey, Markan Public Debate (SBL Diss. Series 48, 1980).
Morna Hooker, The Son of Man in Mark (1967).
Heinz-Wolfgang Kuhn, Ältere Sammlungen im Markusevangelium (1971).
Maurice Casey, The Solution to the ‚Son of Man‘ Problem.
Darrell Bock, Blasphemy and Exaltation in Judaism (WUNT 2/106; Angabe unsicher).
8. Fragen, die du selbst klären musst
Gehört V. 10 literarisch zur Szene, oder ist er ein Zusatz? Begründe an Text-Beobachtungen, nicht an Hypothesen.
Ist der Anakoluth in V. 10 stilistisch, redaktionell oder Folge einer Naht?
Welcher Glaube wird in V. 5a gesehen, und was bedeutet es, dass Vergebung statt Heilung zuerst zugesprochen wird?
Wie ist das Passiv in „sind dir vergeben“ zu deuten (Passivum divinum, Vollmachtsanspruch Jesu, beides)?
Ist der Einwand der Schriftgelehrten nach damaligem Recht berechtigt? Prüfe die Quellen zur Blasphemiedefinition.
Ist „Menschensohn“ in V. 10 Titel oder Selbstbezeichnung? Wie verhält sich 2,10 zu 2,28?
Was ist der Beweisgang von V. 9–11? Wie wird sichtbare Heilung zum Beleg unsichtbarer Vergebung?
Was lässt sich über das Haus in Kapernaum historisch aussagen, und wie sicher ist die Verbindung mit Mk 1,29?
Welche redaktionellen Interessen erkennst du bei Matthäus und Lukas im Vergleich zu Markus?
Wie lässt sich die Funktion der Szene in der Konfliktsammlung 2,1–3,6 und im Gesamtaufbau des Markusevangeliums bestimmen?
Welche Bedeutung hat die Reaktion in V. 12 für das Verständnis der Szene? Wer sind „sie alle“?
Welche eigenen Beobachtungen am griechischen Text bestätigen oder widerlegen die Positionen der Kommentare?
Diese Antwort wurde mit KI erstellt und kann fehlerhaft sein. Die Verantwortung, wie Sie diese Antwort nutzen, liegt bei Ihnen.
Frage formulieren
Je konkreter Ihre Frage, desto hilfreicher die Antwort. Statt „Was ist Glaube?" lieber: „Wie erkläre ich Kirchenfremden den christlichen Glauben in drei Sätzen?"
Persona wählen(optional)
Über das -Symbol können Sie eine theologische Persona auswählen, die Stil und Ton der Antwort beeinflusst.
Antwort nutzen
Mit dem Download-Button können Sie Frage und Antwort als Markdown-Datei speichern.
Das hängt davon ab, ob Sie angemeldet sind.
Ohne Konto: Jede Frage steht für sich. Sie erhalten eine ausführliche, in sich abgeschlossene Antwort; die vorherige Frage fließt nicht ein, und nichts wird für Sie gespeichert.
Mit Konto: Ihre Fragen und Antworten bilden ein Gespräch. Sie können Nachfragen stellen und ein Thema schrittweise entwickeln. Das Gespräch wird gespeichert und erscheint in der Liste am linken Rand, wo Sie es jederzeit wieder öffnen können. Über „Neuer Chat“ beginnen Sie ein Gespräch ohne Vorgeschichte.
Angemeldet finden Sie am linken Rand die Liste Ihrer Gespräche, das neueste oben. Ein Klick öffnet ein Gespräch samt Verlauf; über Neuer Chat beginnen Sie eines ohne Vorgeschichte.
Fahren Sie mit der Maus über einen Eintrag, erscheinen drei Symbole: Herunterladen speichert das ganze Gespräch als Datei, Stift benennt es um, Papierkorb löscht es endgültig. Das Suchfeld über der Liste filtert nach den Titeln der Gespräche, nicht nach deren Inhalt – ein aussagekräftiger Titel lohnt sich also.
Unter der Antwort erscheint die Schaltfläche Frage und Antwort herunterladen. Sie speichert die zuletzt gestellte Frage samt Antwort als Markdown-Datei (frage_antwort.md) – ein reines Textformat, das Sie in Word, Pages oder jeden Editor übernehmen können. Angemeldet können Sie über das Download-Symbol in der Gesprächsliste auch ein ganzes Gespräch sichern.
Bitte übernehmen Sie Antworten nicht unverändert in Predigt oder Seelsorge. Prüfen Sie Bibelstellen und Zitate und formulieren Sie in Ihren eigenen Worten; die Verantwortung für die Verwendung liegt bei Ihnen.
Ja, wenn Sie angemeldet sind. ShepWise erkennt Bibelstellen in den Antworten und verlinkt sie auf bibleserver.com. Unter Kontoeinstellungen wählen Sie unter „Bibelstellen-Links“ Ihre bevorzugte Übersetzung – zur Auswahl stehen Elberfelder, Lutherbibel 2017, Schlachter 2000, Einheitsübersetzung 2016, Hoffnung für alle, Zürcher Bibel, Gute Nachricht Bibel 2018 und Neue Genfer Übersetzung. Ohne eigene Einstellung wird die Elberfelder Bibel verlinkt.
ShepWise basiert auf einer biblisch fundierten Theologie. Die Antworten orientieren sich an der Autorität der Heiligen Schrift (sola scriptura) und stehen in der Tradition reformatorischer Theologie; in der Voreinstellung antwortet ShepWise mit evangelikalen Tendenzen. Über die Persona-Auswahl im Eingabefeld können Sie Schwerpunkt und Ton verschieben – das steht allen Nutzern offen, auch ohne Konto. Eine eigene Persona mit einer selbst gewählten denominativen Ausrichtung zu erstellen, ist Pro-Nutzern vorbehalten.
ShepWise durchsucht keine Bibliothek, sondern nutzt ein großes Sprachmodell, dessen Training ein breites Spektrum theologischer Literatur umfasst – systematische Theologie, Hermeneutik, Bibelauslegung, Kirchengeschichte, Apologetik und klassische christliche Schriften. Gelenkt wird es durch einen ausführlichen theologischen Systemprompt, der die Ausrichtung, die Arbeitsweise und die Grenzen der Antwort festlegt. Wir prüfen die Antwortqualität außerdem laufend mit einem gesonderten Bewertungsmodell.
Das ersetzt keine Quellenprüfung: Jede Antwort kann fehlerhaft sein, und Bibelstellen sowie Zitate sollten Sie nachschlagen, bevor Sie sie weitergeben. Zu jedem genannten Vers finden Sie dafür einen Link auf bibleserver.com.
Nein. ShepWise ersetzt nicht das persönliche Gebet, das eigene Bibelstudium und das geistliche Wachstum. Die App dient als Formulierungshilfe und theologische Unterstützung, nicht als Ersatz für die eigene theologische Reflexion. Unter jeder Antwort steht deshalb der Hinweis, dass sie mit KI erstellt wurde und fehlerhaft sein kann – die Verantwortung für ihre Verwendung bleibt bei Ihnen.
ShepWise unterstützt Sie besonders bei:
der Formulierung seelsorgerlicher Antworten in komplexen Situationen
der theologischen Reflexion aktueller gesellschaftlicher Fragen
der Vorbereitung von Predigten und Bibelarbeiten
der schnellen Orientierung bei unerwarteten seelsorgerlichen Anfragen
der Unterstützung junger Pastoren und ehrenamtlicher Mitarbeiter
Formulieren Sie Ihre Fragen so konkret wie möglich. Nennen Sie den Kontext, in dem Sie die Antwort verwenden möchten, und geben Sie relevante Details an, ohne persönliche Informationen Dritter preiszugeben.
ShepWise bringt sieben Standard-Personas mit. Sechs davon kombinieren drei Grundrichtungen mit zwei Tonlagen – „Sachlich“ hält Abstand und bleibt nüchtern, „Persönlich“ spricht Sie näher und wärmer an:
Theologisch – Sachlich / Persönlich: begrifflich präzise und exegetisch in die Tiefe gehend; die persönliche Variante vermittelt dasselbe wärmer.
Seelsorgerlich – Persönlich / Sachlich: einfühlsam und beziehungsorientiert bzw. ruhig und stabilisierend; auf die Situation angewandt statt akademisch.
Predigend – Persönlich / Sachlich: homiletisch, mit Spannungsbogen und Anwendung bzw. strukturiert, textnah und lehrhaft.
Dazu kommt der Youth-Coach: theologische Tiefe in einfacher Sprache, mentorhaft und mit konkreten nächsten Schritten für die Jugendarbeit.
Die Persona wählen Sie über das Symbol links im Eingabefeld; sie legt Stil und Schwerpunkt der Antwort fest, nicht deren Wahrheitsmaßstab. Pro-Nutzer können zusätzlich eigene Personas anlegen.
Das hängt davon ab, ob Sie ein Konto haben.
Ohne Konto: Ihre Gespräche werden für Sie nicht aufbewahrt – schließen Sie den Browser, sind sie fort, und es gibt keinen Verlauf, in dem Sie sie wiederfinden. Intern wird jede Antwort ohne jeden Bezug zu Ihrer Person protokolliert, damit wir Themen und Kosten auswerten können. Wir setzen dafür ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie mit einer zufälligen Kennung, die nur den Umfang der Nutzung misst; sie verfällt mit Ihrer Browser-Sitzung.
Mit Konto: Ihre Gespräche werden gespeichert, denn sie sind das, wofür Sie sich angemeldet haben: Sie sollen sie in der Verlaufsliste wiederfinden. Sie bleiben, solange Ihr Konto besteht. Das interne Protokoll ist in diesem Fall Ihrem Konto zugeordnet; nach zwölf Monaten wird dieser Bezug samt Frage- und Antworttext entfernt, Ihr eigener Gesprächsverlauf bleibt davon unberührt.
Löschen Sie Ihr Konto, werden alle personenbezogenen Daten unmittelbar und vollständig entfernt. Unter „Kontoeinstellungen“ können Sie Ihre Daten außerdem jederzeit als Datei herunterladen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Ja, allerdings sollten Sie keine identifizierenden Details zu Ihren Gemeindemitgliedern eingeben. Formulieren Sie Anfragen zu seelsorgerlichen Situationen immer anonymisiert.
Vermeiden Sie:
Fragen, die personenbezogene Daten Dritter enthalten – schildern Sie seelsorgerliche Situationen anonymisiert
Fragen zu medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Fachthemen; dafür sind Fachleute zuständig
Anfragen für fertige Predigten, die Sie unverändert übernehmen wollen
ShepWise ersetzt keine professionelle Krisenintervention oder psychologische Beratung. Bei akuten Krisen sollten immer entsprechende Fachstellen hinzugezogen werden.
ShepWise kann zu grundlegenden theologischen Aspekten aktueller Themen Position beziehen, ist jedoch nicht für tagesaktuelle Ereignisse oder spezifische politische Situationen optimiert.
ShepWise ist kostenlos nutzbar. Wer regelmäßig damit arbeitet, trägt mit einem Abonnement die Kosten mit, die jede Antwort verursacht.
Kostenlos: 3 Fragen pro Tag ohne Konto, 10 Fragen pro Tag mit einem kostenlosen Konto. Gespeicherte Gespräche inbegriffen.
Pro, 8 € im Monat: kein Tageslimit, freie Modellwahl, 25 Antworten im Monat mit dem stärksten Modell, 20 Dokumente im Monat, eigene Personas und Ausprägungen.
Pro, 79 € im Jahr: derselbe Umfang, zwei Monate günstiger.
Zusätzliche Antworten: 25 Antworten in voller Qualität für 5 €, als Einmalkauf. Dieses Guthaben verfällt nicht am Monatsende.
Alle Einzelheiten und den Weg zum Abonnement finden Sie auf der Seite Preise. Für Gemeinden, Ausbildungsstätten und Werke gibt es darüber hinaus ein Förderer-Modell – schreiben Sie uns an info@shepwise.de.
Ohne Konto können Sie 3 Fragen pro Tag stellen, mit einem kostenlosen Konto 10. Ist das Tagesziel erreicht, sagt ShepWise Ihnen das und nennt den nächsten Schritt; am Folgetag stehen Ihnen wieder ebenso viele Fragen zur Verfügung. Das ist die einzige Stelle, an der ShepWise eine Antwort ausbleiben lässt.
Ohne Pro-Abonnement stehen die freie Modellwahl, das Anhängen von Dokumenten sowie eigene Personas und Ausprägungen nicht zur Verfügung. Alles Übrige – Personas auswählen, Gespräche führen und speichern, Antworten herunterladen – ist im kostenlosen Konto enthalten.
Auf der Registrierungsseite, im Feld Einladungscode (optional). Der Code wird beim Anlegen des Kontos eingelöst und schaltet einen befristeten Pro-Zugang frei; wie lange er gilt, hängt vom jeweiligen Code ab. Solange er läuft, stehen Ihnen alle Pro-Funktionen offen, ohne dass Sie Zahlungsdaten hinterlegen.
Ein Code lässt sich nur bei der Registrierung einlösen, nicht nachträglich. Wird er nicht angenommen, ist er entweder abgelaufen oder bereits vollständig vergeben – schreiben Sie uns in dem Fall an info@shepwise.de. Läuft der Zugang aus, bleibt Ihr Konto samt aller Gespräche bestehen; es gilt dann wieder das kostenlose Tageslimit.
Ein Konto kostet nichts und bringt Ihnen dreierlei:
Mehr Fragen pro Tag: 10 statt 3.
Einen Gesprächsverlauf: Ihre Gespräche werden gespeichert, erscheinen in der Liste am linken Rand und lassen sich durchsuchen. Sie können Nachfragen stellen und ein Thema über mehrere Schritte entwickeln.
Eigene Einstellungen: etwa die bevorzugte Bibelübersetzung für die Verse-Links.
Ein kostenloses Konto ist kein Pro-Abonnement: die freie Modellwahl, das Anhängen von Dokumenten sowie eigene Personas und Ausprägungen gehören zu Pro.
Auf der Anmeldeseite finden Sie den Link Passwort vergessen. Geben Sie dort Ihre E-Mail-Adresse ein; wir schicken Ihnen einen Link, mit dem Sie ein neues Passwort setzen können. Der Link ist aus Sicherheitsgründen 30 Minuten gültig – danach fordern Sie einfach einen neuen an. Kommt keine E-Mail an, prüfen Sie bitte den Spam-Ordner.
Ihr Passwort kennen wir nicht: es ist nur verschlüsselt gespeichert und kann deshalb nicht zugeschickt, sondern nur neu gesetzt werden. Sind Sie angemeldet, ändern Sie es unter Kontoeinstellungen.
Beides finden Sie unter Kontoeinstellungen.
Meine Daten herunterladen liefert ein ZIP-Archiv: eine PDF-Übersicht Ihres Profils, Ihrer Einwilligungen und Ihrer eigenen Personas und Ausprägungen, dazu eine JSON-Datei mit Ihren vollständigen Gesprächen und Nutzungsdaten.
Mein Konto löschen entfernt Ihr Konto und alle personenbezogenen Daten unmittelbar und unwiderruflich – ohne Wartefrist und ohne Möglichkeit, es zurückzuholen. Laden Sie Ihre Daten also vorher herunter, wenn Sie sie behalten möchten. Ein laufendes Abonnement kündigen Sie bitte zusätzlich über das Kundenportal.
Er ist eine freiwillige Einwilligung und standardmäßig aus. Schalten Sie ihn ein, werden Ihre Fragen und die dazu erzeugten Antworten samt verwendeter Persona für höchstens 90 Tage gespeichert und von einem gesonderten Sprachmodell bewertet – so erkennen wir, wo die Antwortqualität nachlässt. Weil theologische Fragen religiöse Überzeugungen berühren können, holen wir dafür Ihre ausdrückliche Einwilligung ein (Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).
Ohne Einwilligung findet keine solche Bewertung statt, und für nicht registrierte Nutzer grundsätzlich nicht. Sie können jederzeit widerrufen; bereits erstellte Bewertungen werden dann gelöscht. Auf den Dienst selbst hat der Schalter keine Auswirkung – die Antworten bleiben dieselben.
Wer ShepWise zwei Jahre lang nicht genutzt hat, bekommt eine E-Mail mit dem Hinweis, dass sein Konto gelöscht wird. Danach bleiben 30 Tage Zeit: Eine einzige Anmeldung genügt, und das Konto bleibt unverändert bestehen. Meldet sich niemand, wird es mit allen zugehörigen Daten gelöscht.
So halten wir keine Konten vor, die niemand mehr braucht. Solange ein Abonnement läuft, ist Ihr Konto von dieser Regel ausgenommen – wir kündigen nichts an, wofür Sie bezahlen.
Ja, ShepWise ist für alle Geräte mit Internetzugang geeignet, vom Desktop-Computer bis zum Smartphone.
Dafür gibt es drei Gründe, und ShepWise nennt Ihnen jeweils den zutreffenden:
Tageslimit erreicht. Sie sehen einen Hinweis mit der Zahl Ihrer heutigen Fragen; morgen stehen wieder ebenso viele zur Verfügung.
Störung beim Sprachmodell. Dann erscheint „Der Dienst ist derzeit gestört“. Wir werden über solche Ausfälle automatisch benachrichtigt und müssen nicht erst darauf hingewiesen werden; versuchen Sie es bitte in Kürze erneut.
Die Seite selbst reagiert nicht. Dafür gibt es unten die Schaltfläche „Diese Seite ist fehlerhaft – Fehler melden“.
Eine Störung kostet Sie keine Ihrer Fragen des Tages: gezählt wird nur, was auch tatsächlich beantwortet wurde.
Wir freuen uns über Ihr Feedback zur Verbesserung von ShepWise: info@shepwise.de.
Bleibt eine Seite leer oder reagiert nicht, erscheint unten die Schaltfläche „Diese Seite ist fehlerhaft – Fehler melden“. Ein Klick darauf schickt uns den technischen Fehler samt der Adresse der betroffenen Seite; Sie können eine kurze Bemerkung dazuschreiben. Der Text Ihrer Fragen und Antworten wird dabei nicht übermittelt.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern. Indem Sie auf "Alle akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu.